1977

 

Das Schützenjahr begann wie immer im Januar mit dem Titularfest. Und im Februar veranstaltete der Verein tatsächlich auch einen Karnevalsball.
Und das Reitercorps Graf Adolf von Berg richtete das Reitersportfest der St. Seb. Reitervereinigung Düsseldorf aus. Die Schützenfeste der befreundeten Regimenter Flingern, Gerresheim und Herten wurden ebenfalls wieder besucht.

 

In diesem Jahr wurde auch der neue Flachstand unseres Vereines eingeweiht. Jede Gesellschaft hat hier die Möglichkeit, Übungsschießen abzuhalten.

 

Leider verstarb in diesem Jahr unser Ehrenmitglied Willi Kröner von der Gesellschaft Jan Wellem, der lange Jahre auch als Vorstandsmitglied tätig war.



Anlässlich unseres Schützenfestes wurden die Kameraden Franz Engels von der Gesellschaft Jan Wellem für seine langjährige Tätigkeit als Kassierer und Gerd Boeckem von der Gesellschaft St. Hubertus für seinen Einsatz bei Außen- und Innendekoration des Festzeltes mit der Ehrengabe der Stadt Düsseldorf geehrt. Kamerad Max Neumayer wurde nicht nur für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt, sondern auch zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gingen herzliche Glückwünsche an die Gesellschaft St. Hubertus zu ihrem 50-jährigen Bestehen.

 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des großen Festzuges. Nicht weniger als 16 Musikzüge nahmen daran teil.

 

Die Könige wurden wie immer auf unserem wunderschönen Schießplatz ermittelt. Jungschützenkönig wurde Ralf Paulus vom Reitercorps Graf Adolf von Berg und umjubelter Regimentskönig wurde unser Kamerad Bernhard Huppertz von der Gesellschaft St. Hubertus.

 

Leider mussten wir im Oktober dieses Jahres dann noch unseren Platzmeister Arnold Kropp zu seiner letzten Ruhestätte begleiten.

 

Zum Abschluss des Jahres fand die Totenehrung am Ehrenmal auf dem Gelände des Turnvereins Grafenberg statt. Auch der Martinszug wurde – wie schon seit Jahren – wieder vom Verein organisiert. Und zu Weihnachten haben wir die Tradition aufrechterhalten, die Witwen unserer verstorbenen Kameraden mit

einem Geschenk zu überraschen.

 

1978

 

Erstmals wurde das Titularfest an einem Samstag abgehalten. Nach der heiligen Messe wurde noch bis zur vorgerückten Stunde gefeiert und es herrschte Einigkeit darüber, diese Veranstaltung auch in Zukunft an einem Samstag abzuhalten.

 

Noch vor unserem Schützenfest haben wir die Nachbarverein Vennhausen und Flingern mit einer Abordnung besucht.

 

Das Schützenfest in Grafenberg wurde in diesem Jahr zum „Saunafest“ – übergroße Hitze plagten die Schützenkameraden.

 

Zu unserem Festzug konnten wir Abordnungen befreundeter Vereine aus Flingern, Erkrath und Herten begrüßen

 

In diesem Jahr wurde erstmals ein Sternschießen veranstaltet. Pagenkönig wurde Michael Linnemeier, Jungschützenkönig wurde Rolf Malsbender und Regimentskönig Heinz Neuhausen. Alle drei neuen Könige kommen aus dem Reitercorps Graf Adolf von Berg.

 

Der Krönungsball fand wie immer im Oktober statt. Heinz Strack vom Spielmannszug Grün-Weiß wurde zum Tambourmajor ernannt. Der Abschluss des Jahres bildeten wieder die Totenehrung, der Martinszug und die Übergabe von kleinen Präsenten an die Witwen unserer verstorbenen Kameraden.

 

1979

 

Zum Auftakt des Schützenjahres feierten wir das Titularfest. Und die Schützenfeste von Herten und Flingern wurden auch wieder besucht. Und nach dem gelungenen Generalappell konnte das Schützenfest nun kommen. Der Samstag mit Kirchgang, Zapfenstreich und Heimatabend war wieder einmal „echt Grafenberg“.

 

Am Samstag konnte der Spielmannszug feierlich seine neue Standarte weihen lassen. Der Sonntag begann mit einem Platzkonzert – und unpassend dazu begann der große Regen. Das Reitercorps trat als Königskompanie zum Schützenzug mit ca. 100 Pferden an, aber auch das konnte das schlechte Wetter nicht verdrängen. So entschloss sich der Vorstand, den Zug auf dem kürzesten Wege ins Zelt zu führen.

 

Hier spielten dann sämtliche Musikzüge auf, es war ein regelrechtes Musikfestival.

 

Am Montag waren die Kindergärten des Ortes Grafenberg eingeladen und natürlich die beiden Altenclubs. Sie waren unsere Gäste bis zum Beginn des Schießens.

 

Zum Klompenkönigsball wurde Anni Wadenpohl vom Amazonencorps und Gerhard Titz von der Gesellschaft St. Hubertus zum Klompenkönigspaar gewählt.

 

Neue Könige wurden auch ermittelt: Pagenkönig

Michael de Leuw vom Reitercorps Graf Adolf von Berg, Jungschützenkönig Jochen Böhlke von der Gesellschaft St. Hubertus, Gästekönig Franz Thinnes vom Tambourcorps Oberbilk und Regimentskönig wurde Bruno Recht, Bürgermeister unserer schönen Landeshauptstadt und Mitglied der Gesellschaft St. Hubertus.

 

1980



Zum Titularfest im Januar wurde unser Schützenzug erstmals von unserem neuen Oberst Karl-Heinz Frey angeführt. Der bisherige Oberst Josef Peil wurde zum Ehrenoberst ernannt. Außerdem wurden.

 

Zum Schützenfest verteilten am Samstagabend die Kameraden des Spielmannszuges an alle anwesenden Damen Rosen, um auf ihr 30-jähriges Bestehen aufmerksam zu machen. Der Festzug am Sonntag übertraf sich wieder einmal selbst und besonders heraus ragten die Kameraden der Gesellschaft Reserve, die sich mit vielen Gästen der Reserve Stadtmitte verstärkt hatten.

 

Am Sonntag nach dem Festzug hatten wir „volles Haus“ im Zelt, jeder wollte schließlich die Übertragung des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft sehen.

 

Klompenkönigspaar am Montag wurden Helmut Wilden von der Gesellschaft St. Hubertus und Hedwig Remmels von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

Ausgang des Königsschießens: Jungschützenkönig Claus Rosenow von der Gesellschaft Jäger und Regimentskönig Arthur Pohl von der Gesellschaft Jäger

 

Norbert Liedtke von der Gesellschaft St. Hubertus fragte an, ob man evtl. an einem Fanfaren-Corps interessiert sein, welches 

welches sich neu gegründet hätte und nun eine Heimat suchen würde. Spontan wurde eine Vorstandssitzung einberufen und man wurde sich mit dem Vorstand des Fanfaren-Corps schnell einig. Die neue Gesellschaft „Fanfaren-Corps Düsseldorfer Radschläger e.V. Grafenberg“ brachte 25 Mitglieder in unser Regiment ein. Auf dem Krönungsball gaben sie ihren viel umjubelten Einstand.

 

Insgesamt konnte die Mitgliederzahl von 1970 bis 1980 mehr als verdoppelt werden und der Vorstand ist somit auch ein bisschen Stolz auf seine geleistete Arbeit.

 



1981

 

Während der Feier anlässlich unseres Titularfestes wurde Franz Engels zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Im Mai machten wir dann einen Abstecher nach Herten. Das Schützenfest nahm den gewohnten Verlauf. Erstmals wurde der Zapfenstreich am Samstag vor der Kirche St. Ursula abgehalten. Dies soll auch in Zukunft geschehen. Unter großem Beifall wurde Hans Lehmann zum Ehrensenator ernannt. Und das Wecken wurde in diesem Jahr erstmals nicht nur vom Spielmannszug, sondern auch vom Fanfaren-Corps durchgeführt.

 

Am Montag war traditionell wieder die Bewirtung der Altenclubs und Klompenkönig wurden Arthur Pohl.

 

Neue Könige: Jungschützenkönig Andreas Habisch vom Spielmannszug und Regimentskönig Gerd Heng von der Gesellschaft St. Hubertus.

 

Über Nachwuchs brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, zz. zählt der Schützenverein Grafenberg 53 Jungschützen.

 

Leider haben wir aber auch den Tod von verdienten Kameraden zu beklagen: Willi Huster von der Gesellschaft Reserve, Hans Müller von der Gesellschaft Jan Wellem und Karl Busch vom Spielmannszug.

 

 

1982

 

Nach unserem Titularfest feierten wir noch die Goldhochzeit unseres Ehrenmajors Willi Kirchner mit einem Fackelzug. Und das Regimentskönigspaar Gerd und Marlies Heng luden das Regiment ein zu einer Fahrt ins Oberbergische Land. An diesem Tag wurde erstmals ein Wiesenkönig ausgeschossen. Dies wurde mit genügend Zielwasser unser Kamerad Franz Busch vom Spielmannszug. Er wurde mit der neu gestifteten Wiesenkönigskette ausgezeichnet.

 

Das Schützenfest begann wie immer mit dem Umtragen der Goldenen Mösch. Das Schützenfest fand diesmal mitten in einer Großbaustelle statt, wurde doch der Staufenplatz durch die Tieferlegung der Eisenbahntrasse umgebaut. Am Samstag wurde dann die neue Standarte des Fanfaren-Corps feierlich geweiht und dem Regiment übergeben. Das Platzkonzert der Gesellschaft Hubertus und der Schützenzug durch den Ortsteil fanden wieder großen Anklang bei 

 

Schützen und Bevölkerung. Viele Gastreiter konnten wir anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Reitercorps und der Amazonen zum Festzug begrüßen.

 

Klompenkönig wurde Thomas Bremm von der Schutzpolizei und seine Königin wurde Hannelore Strack.

 

Die Könige in diesem Jahr sind: Jungschützenkönig Thomas Boll vom Fanfaren-Corps, Gästekönig Thomas Bremm von der Schutzpolizei, Regimentskönig Heinz König von der Gesellschaft Jäger.

 

Nun war auch der Umbau des Staufenplatzes beendet, die Schranke ist weg und das wurde gebührend gefeiert. Für die Feier lag uns ein Regimentsbefehl vor und alle Kameraden nahmen daran teil.

 

Leider müssen wir wieder auf drei unserer Kameraden verzichten. Anna Heun von der Gesellschaft Jan Wellem, Bernhard Huppertz von der Gesellschaft Hubertus und Otto Kozlowski von der Gesellschaft Reserve werden uns unvergessen bleiben.

 

Der Rest des Jahres verlief wie üblich mit Jahreshauptversammlung, Torenehrung und den Geschenken für die Witwen unserer verstorbenen Kameraden zu Weihnachten.

 

1983

 

Nun ging es mit großen Schritten in unser Jubiläumsjahr. Der Auftakt war wie immer das Titularfest. Hier wurde Josef Bernard II zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Wieder einmal besuchten wir die befreundeten Vereine in Herten und Flingern. In Herten wurde auch der neue Wiesenkönig ausgeschossen, Walter König von der Jan Wellem holte sich diese Krone. Außerdem nahmen wir am Jubiläumsfestzug in Ratingen teil.

 

Beim Chefschießen der Interessengemeinschaft wurde unser Chef Heinz Kirchner Chefkönig und unser Oberst Karl-Heinz Frey Oberstkönig.

 

Unser Reitercorps feierte beim Reitersportfest große Erfolge. Sie gingen als Mannschaftssieger hervor und Michael Linnemeier wurde Stadtsieger. Im nächsten Jahr wird also unser Reitercorps erstmalig das Reitersportfest ausrichten.

 

Leider hatten wir auch in diesem Jahr wieder heimgegangene Kameraden zu beklagen: Karl Marx und Willi Peters vom Reitercorps und Achim Lemke von der Gesellschaft St. Hubertus.



125-jähriges Jubiläumsschützenfest vom 10.09 bis 13.09. 1983

 

Eine Woche vor dem Schützenfest beim Generalappell wurde vom Spielmannszug „ Grün-Weiß“ die „Goldene Mösch“ durch den festlich geschmückten Ort getragen und alle Bürger dadurch auf die kommenden Ereignisse aufmerksam gemacht. Außerdem fand in den Räumen der Stadt-Sparkasse in Grafenberg eine Jubiläumsausstellung statt, wo viele alte Fotos, Pokale, Schützenuniformen und Plaketten zu bewundern waren.



Am Samstag, den 10. September war es so weit, das große Fest konnte beginnen. In diesem Jahr wurde erstmalig unter freiem Himmel im Ostpark der Gottesdienst gefeiert, wo die neue Fahne der Gesellschaft „ Jäger 1895“ geweiht wurde. Am Abend konnte der 1. Chef Heinz Kirchner im Festzelt das Regimentskönigspaar Heinz und Karin König, das neue Regiments-

Jungschützenkönigspaar Jürgen Reintke und Simone van Hees, Protektor Herbert Meichelbeck, Herren des Rates der Stadt Düsseldorf und viele Ehrengäste begrüßen.

Mit einem großen Platzkonzert der Gesellschaft „St. Hubertus“ an der Gaststätte „Tränke“ wurde der Sonntag eingeleitet. Am Nachmittag zog der große „Historische Festzug“ durch den Ort, angeführt von Oberst Karl-Heinz Frey mit seinen

Stabsoffizieren in Bergischen Jäger–Uniformen. Rund 1100 Schützen in 5 Bataillonen mit 400 Musikern und 150 Reitern und sieben geschmückten Kutschen zogen durch die Straßen. Die Schützen hatten im Opern- und Schauspielhaus Anleihen gemacht. Man sah Gesellschaften in alten historischen Uniformen.

Die Damen zb. in langen Biedermeierkleidern und Kostümen aus den Gründerjahren, die Herren in schwarzen Schwalbenschwänzen und hohen Zylindern. Es waren an diesem Tag noch viele weitere historische Gruppen zu sehen.



Um dieses große Schauspiel der Parade mitzuerleben, hatten sich auf der Wittelsbachstraße viele Ehrengäste, Abordnungen befreundeter Vereine und die Grafenberger Bevölkerung eingefunden. Nach dem Eintreffen im Festzelt wurden alle Ehrengäste durch den 1.Chef Heinz Kirchner begrüßt. Es schloss sich eine Musikshow aller am Festzug beteiligten Kapellen und Musikzüge an. Im weiteren Verlauf des Abends wurden das neue Jungschützenkönigspaar sowie der Gästekönig, Ludwig Abels, Gesellschaft Wildschütz Stadtmitte, gekrönt.

 

 

Der Montag begann mit dem Frühschoppen und dem Klompenball mit Musik und Unterhaltung im Festzelt. Klompemkönigspaar wurden Schützenkönig Heinz König und Marlies Heng. Zum Regimentsessen konnte der Verein viele Grafenberger Bürger sowie die Senioren-Klubs der Pfarre St. Ursula und der Melanchthon Kirchengemeinde im Festzelt begrüßen. Am Abend fand der Ball der und der Ringsieger der Gesellschaften statt.

 

Die Verleihung von Orden und Pokalen sowie die Ehrungen von verdienten Schützen wurden ebenfalls an diesem Abend vorgenommen.



Am Dienstag trafen sich die Schützen zum Frühschoppen und anschließendem Mittagessen in den Vereinslokalen. Anschließend fand die Fortsetzung des Schießens auf allen Ständen statt. Gegen 18:00 Uhr kam Unruhe auf, denn der Schuss auf die lose Platte des Königsvogels stand an. Mit einem gezielten Schuss holte der 1. Chef Heinz Kirchner die Platte von der Stange und war so der Jubiläumskönig von Grafenberg. Mit einem Fackelzug der Schützen wurde das neue Königspaar Heinz und Anneliese Kirchner von der Wohnung aus ins Festzelt geleitet.

 

Gegen 21:00 Uhr fand die Proklamation des neuen Schützenkönigs unter dem Beifall aller Schützen statt. Heinz Kirchner war nun nach seinem Vater Willi Kirchner, der im Jubiläumsjahr 1958 König wurde, ebenfalls Jubiläumskönig.

 

Zum Abschluss des Schützenfestes fand am 01. Oktober im Hause Schlebusch der große Regimentskrönungsball statt. Viele Ehrengäste und Abordnungen der Nachbarvereine konnten im Festsaal begrüßt werden. Nach einer langen Ballnacht gingen der Krönungsball und auch dieses Jubiläumsjahr zu Ende.



1984

 

Das neue Schützenjahr begann wie immer mit dem Titularfest. Zur Überraschung aller fand vor der Kirche nach der heiligen Messe eine Parade statt. Zum Ehrenmitglied wurde Eduard Post von der Gesellschaft Reserve ernannt.

 

Das Schützenfest wurde diesmal in Verbindung mit der 600-Jahrfeier von Grafenberg veranstaltet. Diese Jubilarfeier fand eine Woche vor dem Schützenfest in Verbindung mit dem Bürgerverein Grafenberg statt.

 

Am Samstag fand erstmals ein ökumenischer Gottesdienst statt, der den Beifall aller Kameraden fand. Der anschließende Festzug war auch der letzte dieses Schützenfestes, denn Grafenberg versank in Wasser. Dem starken Dauerregen fielen alle Aufzüge zum Opfer. Aber Not macht erfinderisch und so fand sogar der Fackelzug im Festzelt statt.

 

Trotz des schlechten Wetters wurde geschossen und hier sind die Könige des Jahres 1984: Jungschützenkönig Andreas Pohl von der Gesellschaft Jäger, Klompenkönig Jürgen Reintke vom Fanfaren-Corps mit Königin Petra Ruscher, Gästekönig Andree Münze aus Hochdahl-Sandheide und Regimentskönig Hans Siepenkothen vom Reitercorps.

 

In diesem Jahr verstarb unser Ehrenchef Hans-Ludwig Lonsdorfer.

 

Mit Krönungsball, Jahreshauptversammlung, Totenehrung und der üblichen „Geschenkrunde“ in der Vorweihnachtszeit ging auch dieses Jahr zu Ende.

 

 

1985

 

Wie üblich – es beginnt mit dem Titularfest. Auch in diesem Jahr mit Parade. 60-jähriges Jubiläum konnte die Gesellschaft Reserve feiern und auf stolze 90 Jahre blickt die Jägerkompanie zurück. Eduard Post wurde zum Ehrenchef ernannt.

 

Leider trat aus gesundheitlichen Gründen Protektor Herbert Meichelbeck von seinem Amt zurück. Aber wir waren in einer glücklichen Lage und konnten Friedel Kregel für dieses Amt gewinnen. Die feierliche Ernennung fand während unseres Schützenfestes statt.

 

Endlich hatten wir am Schützenfestsonntag wieder einmal schönes Wetter und so konnten sich die zwei Jubiläumskompanien besonders hervortun. Zum Klompenball wurde natürlich auch wieder ein neues Klompenkönigspaar gekrönt. Ulrich Götting und Edith Lange konnten diese Würde erringen.

 

 

Unsere diesjährige Könige sind: Jungschützenkönig Herbert Kabus vom Spielmannszug, Regimentskönig Günter König von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

Auch in diesem Jahr blieben wir nicht von Verlusten verdienter Kameraden verschont, zu Grabe trugen wir Lothar Rybold vom Fanfaren-Corps und Karl Großmann von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

Erfreuliches gibt es aber auch zu berichten: Wir haben endlich wieder einen eigenen Schießstand. Dieser befindet sich im Haus Marx und steht allen Gesellschaften zur Verfügung.

 

1986

 

Der Jahresauftakt war wie üblich. Die Gesellschaft Jan Wellem ließ anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums während der heiligen Messe ihre neue Fahne weihen.

 

Dann kam unser Schützenfest. Wieder einmal fand eine Fahnenweihe statt. Der Spielmannszug stifte eine Schwenkfahne, die feierlich dem Regiment übergeben wurde. Nach Kirchgang und Ball der Könige kam der Sonntag. Bei herrlichem Wetter fanden der Festzug und die Parade statt. Zum Klompenball wurde auch wieder ein Königspaar gekürt: Walter König und Hildegard Kubacki.

 

Der Vorstand ernannte Herbert Meichelbeck zum neuen Ehrenmitglied.

 

Könige 1986: Gästekönig Jürgen Villiere von der 2. Gesellschaft Flingern, Jungschützenkönig Torsten Giesen vom Fanfaren-Corps und Regimentskönig Klaus Ruppelt von der Gesellschaft Jäger.

 

Eine neue Gesellschaft, die 9. im Regiment, wurde gegründet: Schill’sches Husarencorps in schmucken Uniformen.

 

Wieder ein Jahr mit großem Verlust: Wir mussten unseren Ehrenmajor Willi Kirchner zu Grabe tragen.

 

Der Abschluss des Jahres bildeten wieder einmal Krönungsball, Jahreshauptversammlung und Totenehrung.





1987

 

Zum Titularfest wurde nach dem Gottesdienst wieder einmal eine Parade abgehalten. Diesmal unter Leitung unseres neuen Oberst Theo Kubacki. Die neue Standarte der Gesellschaft Schill’sche Offiziere wurde geweiht.

 

Nach Jungschützenschießen, Ball der Könige und sonntägliches Wecken veranstaltete die Gesellschaft St. Hubertus ein großes Jubiläums-Platzkonzert. Danach fand der große Festzug – wieder einmal bei schönem Wetter – statt. Im Festzelt wurde Werner Böhlke zum Ehrenschießmeister ernannt und die neue Gesellschaft Schill’sches Husarencorps stellte voller Stolz ihre schmucken Uniformen vor. Am Montag wurde das neue Klompenkönigspaar ermittelt: Mit Jörg Ickert und Marion Färber hat es wohl die Richtigen getroffen. Das schöne Schützenfest fand seinen Abschluss mit dem Einholen der Königspaare und dem Großen Zapfenstreich.

 

Wieder einmal wurden neue Könige bejubelt: Gästekönig Willi Bonekamp von der Gesellschaft Hubertusjäger Unterrath, Pagenkönig Michael Magnus von den Schill’schen Husaren, Jungschützenkönig Mark Simons vom Fanfaren-Corps und Regimentskönig Werner Grebe von der Gesellschaft St.Hubertus.

 

Leider gibt es nicht nur Sonnenseiten. In diesem Jahr verstarben zwei Kameraden: Heinz Kessler von der Gesellschaft Reserve und Heinz Fuchs von der Gesellschaft St.Hubertus.

 





1988

 

Nach Titularfest mit Parade vor dem Gotteshaus fand die weltliche Feier im Haus Schlebusch statt.

 

Mit dem Jungschützenschießen begann unser Schützenfest. Nach Kirchgang fand der Ball der Könige im schön geschmückten Festzelt statt. Am Sonntag bewegte sich wieder der Festzug durch den Ort mit anschließender Parade. Am Montag fand wieder der traditionelle Klompenball statt. Klompenkönigspaar wurde Hans Siepenkothen mit seiner Frau Anne-Hanne.

 

Könige: Gästekönig Heiner Kleinen aus Flingern, Jungschützenkönig Axel König von der Gesellschaft Jäger und Regimentskönig Gerd Frinken vom Fanfaren-Corps.

 

Betrauern mussten wir unser Ehrenmitglied Max Neumeier von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

1989

 

Das Titularfest begann wie immer mit Gottesdienst und Parade. Bei der anschließenden weltlichen Feier wurden die üblichen Ehrungen vorgenommen und die üblichen Reden gehalten. Für die Unterhaltung sorgten die Kapelle Gackowski, unser Spielmannszug und das Fanfaren-Corps, welches in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert. Der Spielmannszug stellte einen neuen Schellenbaum vor, der von der Vorsitzenden des Spielmannszuges, Monika Mittler gestiftet wurde.

 

Im Mai veranstaltete das Fanfaren-Corps ein großes Jubiläumsfest mit Platzkonzert und Ball. Dazu haben sich die Kameraden und Kameradinnen vom Fanfaren-Corps wirklich etwas einfallen lassen und boten an allen Tagen Unterhaltung vom Feinsten.

 

Nach den üblichen Besuchen unserer befreundeten Nachbarvereine kam nun unser eigenes Schützenfest mit Riesenschritten. Hier gab es etwas Neues in Grafenberg: Das Schützenfest begann am Freitag und endete am Montag. Natürlich begann es wie üblich mit dem Jungschützenschießen.

 

Der Beginn am Freitag forderte nun auch einen neuen Festablauf. So wurde für den Freitag ein Bayerischer Abend vorbereitet und Frühstück der Gesellschaften in ihren Vereinslokalen auf den Samstag verlegt. Am Samstag nach dem Kirchgang wurde ein Heimatabend mit vielen Überraschungen veranstaltet.

 

Am Sonntag nach dem Wecken und dem Platzkonzert der Gesellschaft St.Hubertus fand wie immer der Festzug mit der Parade und abends der Jungschützenball statt. Der Montag begann wieder mit dem Regimentsfrühschoppen, bei dem wir auch wieder wie gewohnt unsere Gäste aus den Altenclubs begrüßen konnten.

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Karl Franetzki von der Gesellschaft Jan Wellem und Heinz Frey von der Gesellschaft Jäger.

 

Neue Könige in Grafenberg: Gästekönig Peter Werner von der Gesellschaft Niederberg aus Hochdahl-Sandheide, Pagenkönig Arno Madelon und Jungschützenkönig Bodo Majer vom Fanfaren-Corps, Regimentskönig Gerd van Hees von der Gesellschaft St. Hubertus.

 

In diesem Jahr mussten wir Abschied nehmen von Heinz Pieper vom Spielmannszug.

 

1990

 

Im März stellte das Amazonencorps den Antrag, weiblichen aktiven Mitgliedern des Vereins das Schießen auf die gelöste Platte des Königsvogels zu gestatten. Der Antrag wurde bei 99 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern mit 43 Nein- und 56 Ja-Stimmen angenommen und schon zum Schützenfest durften die aktiven Frauen auf die gelöste Platte des Königsvogels schießen.

 

Nach Titularfest und Besuchen unserer Nachbarvereine kam – wie überraschend – auch wieder unser Schützenfest. Es begann wieder mit dem Jungschützenschießen und dem Bayerischen Abend. Samstags Kompaniefrühstück und Schießen, dann Kirchgang und Heimatabend. Am Sonntag Wecken, Platzkonzert, Festzug, Parade und Schießen, abends der Ball der Kompaniekönige – wie immer und immer wieder schön.

 

Die Königswürde errangen: Gästekönig Josef Tillmanns, Chef aus Gerresheim, Pagenkönig Mathias Gaus vom Spielmannszug, Jungschützenkönig Alexandra Bardenheuer vom Reitercorps und Regimentskönig Werner Böhlke von der Gesellschaft St. Hubertus.

 

Ein schöner Abschluss des Schützenjahres war der Sieg beim Brauereipokal der Jungschützen von Düsseldorf. Birgit König vom Amazonencorps schoss 99 von 100 Ringen und brachte den Pokal mit nach Grafenberg.

 

1991

 

Die weltliche Feier zum Titularfest fand diesmal im Poststadion statt. Hier wurden Jubilare geehrt und Oberst Theo Kubacki nahm Beförderungen im Stabsoffizierscorps vor. Nach dem Besuch des Schützenvereins Flingern wurde es Zeit für unser eigenes Schützenfest, welches wie immer mit dem Jungschützenschießen begann. Es folgte der Heimatabend, der großen Anklang fand. Auch sonst war das Schützenfest harmonisch und allen hat es gut gefallen.

 

Pagenkönig Stephan Becker, Jungschützenkönig Karin Koningsveld vom Fanfaren-Corps, Regimentskönig Friedel Kregel von der Gesellschaft St. Hubertus.

 

Beim Schießen der Interessengemeinschaft konnten unsere Jungschützen wieder Erfolge verbuchen. Beim Willi-Kauhausen-Pokal errang unsere 1. Mannschaft den 5. und unsere 2. Mannschaft den 15. Platz, beim Jean-Keulertz-Pokal konnte der 4. Platz verbucht werden. Das Einzelschießen bestanden Torsten Giesen mit 9. und Alexander van Hees mit dem 10. Platz.

 

Abschied nahmen wir von unserem Ehrenmitglied Karl Franetzki.

 

 

1992

 

Nach dem Titularfest begannen wir wie immer mit dem Ausschießen der verschiedenen Pokale, besuchten befreundete Schützenvereine und bereiteten uns auf unser eigenes Schützenfest vor. Dieses fand diesmal im Juli statt und begann traditionsbewusst mit dem Jungschützenschießen und dem Ball der Könige. Auch für die übrigen Tage hatte sich im Festablauf nichts verändert. Außer dass der neue Paradeplatz nun endlich fertiggestellt wurde.

 

Jubiläum feierten Amazonencorps und das Reitercorps Graf Adolf von Berg, die jeweils seit 20 Jahren dem Regiment angehören.



Könige: Gästekönig Richard Stahl vom Schützenverein Erkrath, Jungschützenkönig Claudia Giesenfeld vom Spielmannszug, Regimentskönig Jürgen Ziegner vom Reitercorps.

 

Wieder einmal erreichte uns eine traurige Nachricht: Wir verloren den Kameraden Elmar Daksa von der Gesellschaft Jäger.

 

Der im Oktober veranstaltete Krönungsball war wieder gut besucht und es herrschte tolle Stimmung.

 

1993



Am Anfang des Jahres wurde mit einem Fackelzug Schützenchef Heinz Kirchner anlässlich seines 20-jährigen Chefjubiläums geehrt. Es folgte das Titularfest. Nach dem Kirchgang folgten Ehrungen und Pokalübergabe. Außerdem wurde Hans Sievert von der Gesellschaft Reserve zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Nach dem Besuch bei den befreundeten Flingeranern ging’s nun mit Riesenschritten zum eigenen Schützenfest. Eröffnet wurde es durch das Umtragen der „Goldenen Mösch“. Der Oberst, seine Stabsoffiziere und viele fleißige Helfer schmückten den Ortsteil mit Fahnen und der Schießstand wurde aufgebaut. Tradition ist schon das Jungschützenschießen zum Auftakt und der Heimatabend im Festzelt. Heinz Kirchner wurde von seinen Kameraden noch einmal für seine 20-jährige Tätigkeit als Schützenchef geehrt. Sie überreichten ihm einen geschnitzten „Sankt Sebastian“, der einen Ehrenplatz in seinem Wohnzimmer erhalten wird.

 

Der Krönungsball fand in diesem Jahr erstmals im Festzelt statt, daran müssen sich alle erst einmal gewöhnen.

 

Könige: Jungschützenkönigin Nicole Linden vom Reitercorps, Regimentskönig Jürgen Reintke vom Fanfaren-Corps.

 

Für immer verlassen haben uns die Kameraden Josef Gorges und Hans Siepenkothen vom Reitercorps sowie Rolf Wenning von der Gesellschaft Jäger.

 

1994

 

Auf der weltlichen Feier des Titularfestes wurden wieder Ehrungen und diesmal auch Pokalübergaben vorgenommen. Hier ist zu erwähnen, dass zur „Überraschung“ aller Birgit König zum xten Male Jungschützenmeisterin wurde.

 

Das Schützenfest nahm wieder einen harmonischen Verlauf und wir konnten schöne Festtage verleben.

 

Könige: Gästekönig Michael Dünkler vom Fanfaren-Corps Schwarz-Weiß Flingern, Pagenkönig Rebecka Küster vom Fanfaren-Corps, Jungschützenkönigin Alexandra Schnitzler von der Gesellschaft Jan Wellem, Regimentskönig Heinz König von der Gesellschaft Jäger.

 

1995

 

Das erste Fest des Jahres war wie immer das Titularfest. Dann stand ein großes Fest auf dem Terminplan. Die Gesellschaft Jäger feierte ihr 100-jähriges Bestehen.

 

Das Schützenfest war harmonisch wie jedes Jahr. Auf unserem wunderschönen Schießplatz mit Biergarten fühlen sich nicht nur unsere Kameraden wohl, sondern auch viele Gäste.

 

Könige: Gästekönig Michael Kleinhans vom Marinecorps Bilk, Pagenkönig Nadine Nitschke vom Fanfaren-Corps, Jungschützenkönig Tanja Kahle vom Reitercorps, Regimentskönig Peter Trottner von der Gesellschaft Jäger.

 

Besucht haben wir auch wieder die befreundeten Schützenvereine in Flingern und Herten.

 

Trauern mussten wir auch in diesem Jahr. Diesmal um Hedwig Remmels von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

Zum Weihnachtsfest besuchten wir, wie in jedem Jahr, die Hinterbliebenen unserer verstorbenen Kameraden und Kameradinnen. Außerdem stellten wir einen Weihnachtsbaum am Staufenplatz auf.

 

1996

 

Nach dem Titularfest erwartete uns eine Einladung der Monheimer Brauerei zur Eröffnung des Grafenberger Bräuhauses. Und natürlich waren wir auch wieder mit einer Abordnung in Flingern.

 

Das Schützenfest lief wieder traditionsgemäß an mit dem Jungschützenschießen. Zum Ball der Könige wurde es wieder richtig gemütlich und am Heimatabend gab es viel Stimmung im Zelt. Sonntags unterhielt wie immer die Gesellschaft St. Hubertus mit ihrem Platzkonzert und dann zog sich der Schützenzug durch unser schönes Grafenberg. Stimmungsvoll klang das Schützenfest aus mit Krönungsball und Zapfenstreich.

 

Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Hansbert Kranz von der Brauerei Schlösser.

 

Könige: Gästekönig Sonja Nitschke vom Tambourcorps Flingern 08, Pagenkönig Sebastian Dehisselles von der Gesellschaft Jäger, Jungschützenkönig Tanja Stamm vom Reitercorps, Regimentskönig Hans Kahle vom Reitercorps.

 

Wieder einmal mussten wir den Verlust von Kameraden erleiden, Fritz Weißhaupt und unser Ehrenmitglied Josef Bernard sen., beide von der Gesellschaft Jäger.

 

Nach Jahreshauptversammlung und Totenehrung wurde in der Adventszeit wieder von den Stabsoffizieren die Tanne am Staufenplatz weihnachtlich geschmückt.

 

1997

 

Das Titularfest fand wieder unter der bewährten Leitung von Oberst Theo Kubacki statt. Und wir besuchten natürlich auch wieder unseren Nachbarverein in Flingern.

 

Wir konnten die Gründung der 10. Gesellschaft unseres Regiments bekannt geben. Unter dem Namen „Alte Garde“ schlossen sich ehemalige Spielleute aus dem Fanfaren-Corps zu einer neuen Gesellschaft zusammen, Hauptmann ist Erika Liedtke.

Die Vorbereitungen zu unserem Schützenfest wurden getroffen. Der Beginn wurde wieder auf den Samstag verlegt und begann – na ja, mit dem Jungschützenschießen. Gleich drei Gesellschaften feierten in diesem Jahre Jubiläum: 70 Jahre Gesellschaft St.Hubertus, 25 Jahre Amazonencorps und Reitercorps. Günther Schleich, Mitgründer des Reitercorps und von Anfang an Rittmeister, wurde als dienstältester Rittmeister Düsseldorfs geehrt. Entsprechend viele Gäste erwarteten die Jubiläumsgesellschaften zum Festzug am Samstag und es war wirklich ein schönes Bild, so viele Uniformierte im Festzug zu sehen. Für Ordnung sorgte auch die Reiterstaffel der Polizei, die diesmal unseren Festzug anführte. Ehrungen gab es auch für den Schützenverein Herten für die 30-jährige Freundschaft zwischen ihnen und den Grafenberger Schützen. Den Abschluss des Schützenfestes bildete wie immer Krönungsball und Zapfenstreich – und ein Feuerwerk, von Platzmeister Rolf Moritz organisiert und viel bestaunt.

 

Könige: Gästekönig Patrizia Mühlenbeck von den Schill’schen Husaren Wersten, Pagenkönig Dennis Houben und Jungschützenkönigin Bärbel Koningsveld vom Fanfaren-Corps, Regimentskönig Horst Scherf von der Gesellschaft St.Hubertus.



Nach dem Schützenfest durften wir die 11. Gesellschaft in unseren Reihen begrüßen. Die Marinekameradschaft Gorch Fock mit ihrem Vorsitzenden Harald Siegert bat um Aufnahme in den Schützenverein Grafenberg.

 

Diesmal traf es uns wirklich hart und wir mussten Abschied nehmen von vier Kameraden: Änne Großmann von der Gesellschaft Jan Wellem, Hans Sievert und Josef Riehm beide von der Gesellschaft Reserve, Karl-Heinz Panten von der Gesellschaft Jäger.

 



1998

 

Während der Messe zum Titularfest wurde die Fahne unserer neuen Gesellschaft Gorch Fock feierlich geweiht. Neben vielen anderen Ehrungen wurde Heinz Kirchner für 30-jährige Cheftätigkeit ausgezeichnet.

 

Nach dem Schützenfest in Flingern stand uns wieder einmal das eigene Schützenfest bevor. Dieses war vom Vorstand, vom Platzmeister Rolf Moritz und Oberst Theo Kubacki gut vorbereitet. Voller Stolz traten zum ersten Mal 11 Kompanien zu den Festzügen an. Heimatabend und Feuerwerk kamen wie immer gut an. Und auch der Sonntag nahm seinen gewohnten Verlauf.

 

Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Paul Remmels von der Gesellschaft Jan Wellem.

 

Könige: Gästekönig Helmut Rütten vom Fanfaren-Corps Schwarz-Weiß Flingern, Pagenkönig Roy Pfister von der Gesellschaft Jäger, Jungschützenkönig Christian Tigges von der Gesellschaft Gorch Fock, Regimentskönig Heinz Kirchner von der Gesellschaft St.Hubertus.

 

In diesem Jahr hat unser Verein wieder einen großen Verlust zu tragen. Bruno Recht von der Gesellschaft St. Hubertus ist verstorben. Er wurde als Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und 1. Vorsitzender des Bürgervereins Grafenberg Schützenkönig. Damit war er der zweite Schützenkönig als Stadtoberhaupt nach Kurfürst Jan Wellem im Raume Düsseldorf. Gleichzeitig konnte er in diesem Jahr auch seine 25-jährige Mitgliedschaft im Regiment und in der Gesellschaft St.Hubertus feiern. Wir werden ihm – wie auch allen anderen verstorbenen Kameraden – ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Wieder einmal ging das Jahr zu Ende mit Totenehrung und Jahreshauptversammlung. Und wieder ging unser Schützenchef mit einem kleinen Präsent zu einem Weihnachtsbesuch zu den Witwen unserer verstorbenen Kameraden und die Stabsoffiziere schmückten wieder den Weihnachtsbaum am Staufenplatz.

 

1999

 

Gottesdienst, Auszeichnungen, Ehrungen und Pokalübergaben bildeten wie immer das Programm zum Titularfest. Diesmal spielte die Kapelle „Theo’s CD“ (die „rollende Musikbox“ unseres Oberst Theo Kubacki.

 

Zum Besuch beim Nachbarverein Flingern stellten wir eine große Abordnung. Und unser Oberst Theo Kubacki überraschte uns mit einem Biwak. Und in diesem Jahr fuhren wir auch wieder nach Herten.

 

Die Vorbereitungen zum Schützenfest liefen nun an. Und gleich mit viel Arbeit für die Platzmeister und das „Brasselkommando“, musste doch ein neuer Kanal für Zelt, Pavillon und Toilettenwagen erstellen.

 

Bei schönstem Wetter fand unser Schützenfest statt. Die Musikzüge kündigten es bereits eine Woche vorher an und auch am Schützenfestsonntag schmissen sie uns sehr früh aus den Betten. Auch der Schießstand war aufgebaut und so begannen wir mit dem Jungschützenschießen. Am Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein dann der große Festzug statt. Hier hatte die Marinekameradschaft Gorch Fock eine Überraschung parat, traten sie doch zum ersten Mal mit einem eigenen Tambourcorps an. Dem Festzug schloss sich wie immer das Gästevogelschießen an. Überhaupt wurde wieder viel und auch erfolgreich geschossen.

 

Könige: Gästekönig Ralf Hütten vom Fanfaren-Corps Schwarz-Weiß Flingern, Pagenkönig Florian Brink vom Fanfaren-Corps, Jungschützenkönigin Vanessa Willing vom Spielmannszug, Regimentskönig Michael Küster vom Fanfaren-Corps.

 

weiter