1858

 

Der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf–Grafenberg e.V. wurde 1858 im damaligen Ortsteil Grafenberg-Ludenberg gegründet. Es besteht  jedoch die Möglichkeit, dass der Verein noch älter ist, denn leider sind diese alten Unterlagen und die Gründungsurkunde nicht mehr vorhanden. Es gab nur eine Gesellschaft, die spätere Grenadier-Kompanie.

 

Der bis heute erhaltene Nachweis über das Bestehen des Vereines ist ein Königsorden aus dem Jahre 1858. Dieser befindet sich beim heutigen Königssilber des Vereins.



1895

 

Im 19. Jahrhundert war der Ortsteil Grafenberg noch sehr klein und hatte nur eine geringe Einwohnerzahl. Durch große Industriewerke, die sich hier ansiedelten, vergrößerte sich unser Ortsteil stetig. Im Jahre 1895 bildete sich dann die 2. Kompanie, die sich später Jäger–Kompanie und heute Gesellschaft „ Jäger 1895“ nennt. Die zweite Kompanie hatte 1926 schon ein eigenes Tambourcorps, unter der Leitung von Adolf Schulze.

 

Grafenberg wurde Jahrhunderte lang in kirchlicher Beziehung von der Pfarrkirche in Gerresheim betreut und so zogen auch die Grafenberger Schützen am Schützenfestsonntag zur Stiftskirche St. Margaretha nach Gerresheim zur Messe. Zurück ging es dann mit klingendem Spiel wieder nach Grafenberg, wo mit Böllerschüssen, sogenannten „Katzenköpp“, das Regiment empfangen wurde. Die 2. Kompanie hatte auch ein eigenes Tambourcorps.

 

 

1899

 

Ab dem Jahr 1899 setzte eine Ruhepause im Vereinsleben ein. Es wurden zwar noch verschiedentlich Schützenfeste zur Volksbelustigung abgehalten, aber Könige wurden keine mehr ausgeschossen.

 

In diesem Jahr wurde der Wilhelm Breuer, Hauptmann der Jäger-Kompanie, zum Chef des Vereins gewählt. Hauptmann der Jäger Kompanie war von 1899 bis 1901 Franz Breuer, bis 1903 Jakob Breuer. Ab 1903 sind keine Unterlagen mehr vorhanden und so scheint auch hier die Vereinstätigkeit zur Ruhe gekommen zu sein.


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